<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Testmanagement :: Modul 450</title><link>https://m450.frickelbude.ch/testmanagement/index.html</link><description>Im Testmanagement geht es um die organisatorischen Aspekte des Testens.</description><generator>Hugo</generator><language>de-ch</language><lastBuildDate>Sun, 16 Aug 2026 18:52:50 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://m450.frickelbude.ch/testmanagement/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Der Testbegriff</title><link>https://m450.frickelbude.ch/testmanagement/testbegriff/index.html</link><pubDate>Sun, 16 Aug 2026 18:52:38 +0200</pubDate><guid>https://m450.frickelbude.ch/testmanagement/testbegriff/index.html</guid><description>Beim Testen werden verschiedene Ziele verfolgt:&#10;qualitative Bewertung von Arbeitsergebnissen Nachweis der Anforderungserfüllung Bereitstellen von Informationen zur Einschätzung der Qualität des Testobjekts Verringerung der Risiken durch Aufdeckung und Beschreibung von Fehlerwirkungen Analyse der Artefakte zur Vermeidung und Erkennung von Fehlerwirkungen Erhalten von Informationen zum Testabdeckungsgrad Diese Ziele unterscheiden sich je nach Entwicklungsmodell (klassisch, agil) und Teststufe. Geht es etwa beim Komponententest um das Aufdecken von Fehlerwirkungen, steht beim Abnahmetest die Erfüllung der Nutzererwartungen im Vordergrund, und ob das Produkt zur Nutzung freigegeben werden kann.</description></item><item><title>Der Fehlerbegriff</title><link>https://m450.frickelbude.ch/testmanagement/fehlerbegriff/index.html</link><pubDate>Sun, 16 Aug 2026 18:52:44 +0200</pubDate><guid>https://m450.frickelbude.ch/testmanagement/fehlerbegriff/index.html</guid><description>Anhand der Anforderungen und weiteren Informationen wird die Testbasis bestimmt, welche das erwartete Verhalten beschreiben und als Grundlage für die Entscheidung dient, ob korrektes oder fehlerhaftes Verhalten vorliegt.&#10;Ein Fehler ist somit eine festgestellte Abweichung zwischen dem festgelegten Sollverhalten und dem beobachteten Istverhalten. Solche Fehler entstehen nicht durch Alterung oder Verschliess, sondern sind vom Zeitpunkt der Entwicklung an Teil der Software, auch wenn sie erst später entdeckt werden.&#10;Wird die Fehlfunktion für den Anwender oder Tester sichtbar, spricht man von einer Fehlerwirkung (engl. failure). Zwischen Ursache, die ihren Ursprung im Fehlerzustand (engl. fault) der Software hat, und dem Auftreten der Fehlerwirkung muss unterschieden werden.</description></item><item><title>Grundsätze des Testens</title><link>https://m450.frickelbude.ch/testmanagement/testgrundsaetze/index.html</link><pubDate>Sun, 16 Aug 2026 18:52:50 +0200</pubDate><guid>https://m450.frickelbude.ch/testmanagement/testgrundsaetze/index.html</guid><description>Beim Testen haben sich in den letzten Jahrzehnten die folgenden Grundsätze etabliert:&#10;Das Testen zeigt die Anwesenheit von Fehlerzuständen, kann aber nicht deren Abwesenheit beweisen, selbst wenn keine Fehlerwirkungen gefunden werden. Ein vollständiges Testen ist nicht bzw. nur bei den trivialsten Testobjekten möglich; Tests sind immer nur Stichproben. Frühes Testen spart Zeit und Geld, da früh erkannte Fehler oft einfacher zu beheben sind als solche, die sich erst etwa im Produktivbetrieb auswirken. Fehler sind nicht gleichmässig über das ganze System verteilt sondern treten gehäuft in wenigen Komponenten auf. Testfälle müssen laufend erweitert werden, um neue Fehlerwirkungen erkennen zu können. Wiederholtes Ausführen bestehender Testfälle kann nur Regressionsfehler aufdecken. Testen ist kontextabhängig und muss dem zu prüfenden System angepasst werden. Keine zwei Systeme können genau gleich geprüft werden. Ein System kann unbrauchbar sein, selbst wenn keine Fehler darin gefunden werden. Es müssen auch Benutzbarkeit und Akzeptanz des Benutzers gegeben sein, am besten indem man diese früh in die Entwicklung miteinbezieht. Fragen Warum kann man durch Testen nicht beweisen, dass eine Software fehlerfrei ist? Warum ist eine nicht-triviale Software nicht vollständig testbar?</description></item></channel></rss>